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Hitze und Dürre im Nationalrat

Frutiglaender
Hitze und Dürre im Nationalrat

Themen: CH-Politik, Klima&Energie, Umwelt

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Der Nationalrat hat nach der anhaltenden Trockenheit über Hitzewellen, Dürre und die Wasserbewirtschaftung in Berggebieten beraten. Eine Motion von Jürg Grossen fordert vereinfachte rechtliche, planerische und finanzielle Grundlagen für multifunktionale Wasserspeicher auf Alpen. Niederschlags- und Schmelzwasser soll für Trockenperioden zurückgehalten werden. Bestehende Beschneiungsbecken könnten zusätzlich Landwirtschaft, Löschwasserversorgung, Hochwasserschutz und Biodiversität dienen. Ernst Wandfluh verlangt raschere Bewilligungen und warnt, ohne Anpassungen drohten die Aufgabe von Alpflächen sowie Verbuschung und Verwaldung. Der Bund stellte Ende August 54 Millionen Franken für die Landwirtschaft und 17,5 Millionen für den Wald bereit; bis Ende Oktober 2026 sollen weitere Massnahmen entschieden werden. Bundesrat Albert Rösti betont die Zuständigkeiten von Gemeinden und Kantonen und verweist auf Klimaanpassungsleitfäden sowie das Trockenheitswarnsystem. Als möglicher natürlicher Speicher gilt der verlandende Lauenensee bei Gstaad.

www.frutiglaender.ch

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