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Klimamodelle und ihre Annahmen: Wie viel Klimaschutz ist nötig?

Sichtweisen Schweiz
Klimamodelle und ihre Annahmen: Wie viel Klimaschutz ist nötig?

Themen: Klima&Energie, Wissenschaft, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: International, International Unbestimmt

Gerd Ganteför vertritt die These, dass Ozeane und Landpflanzen gegenwärtig jährlich rund 20 Milliarden Tonnen CO2 aufnehmen und deshalb einen weniger radikalen Klimaschutz ermöglichten. Bei globalen Emissionen von derzeit etwa 40 Milliarden Tonnen pro Jahr würde eine Halbierung nach seiner Darstellung ein Gleichgewicht zwischen Ausstoss und natürlicher Aufnahme schaffen. Damit stiege die atmosphärische CO2-Konzentration nicht weiter und die zusätzliche Erwärmung würde gestoppt. Ganteför kritisiert Klimamodelle, weil sie seiner Auffassung nach den raschen Kollaps natürlicher Senken auf unzutreffenden Annahmen prognostizierten. Er fordert Transparenz über Modellannahmen und bevorzugt den Ersatz alter Kohlekraftwerke durch Gaskraftwerke sowie einen begrenzteren Ausbau erneuerbarer Energien. Im Interview kritisiert er den IPCC und Klimabewegungen scharf, spricht sich gegen technische CO2-Entnahme durch Unternehmen wie Climeworks aus und empfiehlt der Schweiz internationale Technologie- und Finanzbeiträge zur Emissionsminderung und Stärkung natürlicher Senken.

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