Themen: CH-Politik, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Tessin
Das Movimento per il socialismo (MPS) fordert die Aufhebung der ausserordentlichen Sonntagsöffnung von Geschäften am 27. Dezember 2026. Das Finanz- und Wirtschaftsdepartement hatte die Öffnung bewilligt. Nach Ansicht des MPS verlieren viele Beschäftigte im Detailhandel dadurch die Möglichkeit, zwischen Weihnachten, Stephanstag und dem folgenden Sonntag drei aufeinanderfolgende freie Tage zu beziehen. Die Bewegung kritisiert, der Entscheid bevorzuge die Interessen grosser Handelsunternehmen gegenüber dem Recht des Personals auf Erholung und Familienleben. Gerade während des Weihnachtsgeschäfts seien die Arbeitsrhythmen bereits intensiv. Eine zusätzliche Öffnung sei weder gesellschaftlich noch wirtschaftlich nötig, da Kundinnen und Kunden an den übrigen Tagen einkaufen könnten. Das MPS verlangt deshalb den Widerruf der Bewilligung und betont den Anspruch der Beschäftigten auf eine zusammenhängende Ruhezeit über die Feiertage.