Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Der Bundesrat hebt den Mindestzinssatz in der beruflichen Vorsorge per Januar 2027 von 1,25 auf 2 Prozent an. Die BVG-Kommission hatte 1,75 Prozent empfohlen; die Sozialpartner hatten sich für Sätze zwischen 1,25 und 3 Prozent ausgesprochen. Massgeblich für den Entscheid sind die Entwicklungen bei Bundesobligationen, Aktien, Obligationen und Immobilien. Die Gesamtentwicklung war laut Regierung 2025 und 2026 positiv. Die Renditen von Bundesobligationen stiegen 2026, Aktien erzielten in den vergangenen Jahren gute Ergebnisse: Der Swiss Performance Index legte 2025 um 17,8 Prozent und bis Ende September 2026 um 7,6 Prozent zu. Obligationen entwickelten sich in beiden Jahren leicht negativ, während der Immobilienmarkt durchgehend zulegte. Die Vorsorgeeinrichtungen seien zudem sehr solide finanziert. Ende August 2026 lag ihr durchschnittlicher Deckungsgrad ohne Staatsgarantie bei geschätzten 122,5 Prozent. Die vorhandenen Reserven und Mittel überstiegen das zur Erfüllung der Verpflichtungen nötige Minimum.