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Longevity-Pionier hält Schweizer Rente für ein Auslaufmodell

beobachter.ch
Longevity-Pionier hält Schweizer Rente für ein Auslaufmodell

Themen: Gesundheit, Wirtschaft/Finanzen, Leben

Regionen: Schweiz, Wallis/Graubünden

Tobias Reichmuth verfolgt in seiner St. Moritzer Villa ein Longevity-Konzept aus täglichem Sport, Kryotherapie bei minus 110 Grad, Rotlicht, DNA- und Gesundheitsanalysen sowie Nahrungsergänzungsmitteln. Der 47-jährige Unternehmer will 120 Jahre alt werden, jedoch nur bei guter Gesundheit. Sein biologisches Alter habe zuletzt bei 41 Jahren gelegen. Reichmuth investierte in erneuerbare Energien, Kryptowährungen und Longevity-Start-ups und ist an mehr als 20 Unternehmen beteiligt. In Zürich gründete er die Klinik Ayun mit; für 2027 ist ein Standort in Genf geplant. Er plädiert dafür, genetische Risiken möglichst früh zu erfassen und das Gesundheitssystem von der Behandlung hin zur personalisierten Vorsorge umzubauen. Das heutige Rentenmodell hält er bei steigender gesunder Lebenserwartung für überholt. Anstelle einer Pension schlägt er alle zehn Jahre ein bezahltes halbes Jahr Auszeit und ein halbes Jahr Weiterbildung vor; ab 60 Jahren solle das Pensum über private Vorsorge sinken können. Trotz seiner Routinen trinkt Reichmuth Wein und isst Desserts.

www.beobachter.ch

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