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Mancano case a prezzi accessibili: la crescita di nuclei familiari ne risente

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Mancano case a prezzi accessibili: la crescita di nuclei familiari ne risente

Themen: Leben, Wirtschaft/Finanzen, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum verhindert laut einer Analyse von Wüest Partner in der Schweiz die Gründung zahlreicher eigener Haushalte. Bei ausreichendem Angebot könnten derzeit schätzungsweise 20'000 bis 30'000 zusätzliche Haushalte bestehen. In einem weniger angespannten Markt wären es nach Einschätzung der Autoren sogar 40'000 bis 50'000. Besonders betroffen sind junge Erwachsene, die länger bei ihren Eltern wohnen oder Wohnungen mit anderen Personen teilen. Die Nachfrage verschiebt sich zudem in günstigere Regionen. Zürich verliert inzwischen netto rund 3500 Einwohnerinnen und Einwohner pro Jahr an andere Kantone; vor der Pandemie hatte die Stadt jährlich etwa 1850 Personen netto gewonnen. Wüest Partner erwartet für 2026 rund 45'000 und für 2027 rund 50'000 neue Wohnungen. Das liegt nur begrenzt über den früher jährlich gebildeten rund 40'000 Haushalten. Die Angebotsmieten lagen im dritten Quartal 2026 um 1,9 Prozent über dem Vorjahreswert; für 2027 wird bei neuen Verträgen ein weiterer Anstieg von 0,9 Prozent erwartet.

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