Themen: CH-Politik, Demokratie, Migration/Asyl
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Die eidgenössische 10-Millionen-Initiative der SVP wurde am 14. Juni 2026 mit 54,8 Prozent Nein-Stimmen verworfen; 13 von 23 Ständen lehnten sie ab. Für die Annahme wären Volks- und Ständemehr nötig gewesen. Die Vorlage verlangte, dass die ständige Wohnbevölkerung bis 2050 unter zehn Millionen bleibt. Sobald die Bevölkerung vor 2050 9,5 Millionen erreiche, hätten Bundesrat und Parlament insbesondere beim Asyl und Familiennachzug Massnahmen treffen müssen. Gleichzeitig nahm das Stimmvolk die Zivildienstinitiative mit 53 Prozent an. Sie erschwert den Wechsel von der Armee in den Zivildienst. Neben den nationalen Vorlagen fanden kantonale und kommunale Abstimmungen statt. In Zürich wurden 20 Sachvorlagen behandelt, in Graubünden die Regierung neu gewählt, in Glarus der Landrat bestimmt und in Basel-Landschaft eine Ersatzwahl für die Regierung durchgeführt.