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NZZ: Eliteblatt im Allzeittief

Inside Paradeplatz
NZZ: Eliteblatt im Allzeittief

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Die NZZ-Aktie ist auf ein Allzeittief gefallen, obwohl die Gesellschaft wegen ihrer Eigentumsregeln als wenig anfällig für Machtverschiebungen gilt. Kleinaktionärinnen und Kleinaktionäre verkaufen laut dem Beitrag zunehmend Titel; mit Stützungskäufen habe die NZZ ihren Bestand eigener Aktien in fünf Jahren fast verzehnfacht. Die Marktkapitalisierung beträgt rund 180 Millionen Franken. Wirtschaftlich liege das Zürcher Verlagshaus deutlich hinter Ringier, TX Group und CH Media zurück. CEO Felix Graf erhöhte die Beteiligung an der Plakatgesellschaft APG von 25 auf 45 Prozent. Der fremdfinanzierte Kauf kostete 165 Millionen Franken beziehungsweise 220 Franken pro APG-Aktie; der Kurs liege bei 180 Franken, womit bereits rund 30 Millionen Franken Verlust entstanden seien. Die NZZ setze auf hohe APG-Dividenden, während Synergien fehlten und Plakatverbote sowie digitale Formate das Geschäft belasten könnten.

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