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Obamas Cleveland-Rede zielt mitten ins Herz – Inside Paradeplatz

Inside Paradeplatz
Obamas Cleveland-Rede zielt mitten ins Herz – Inside Paradeplatz

Themen: Demokratie, Partei-Politik

Regionen: International, Nordamerika

Barack Obama appelliert in Cleveland zehn Tage vor den Zwischenwahlen an seine Zuhörerinnen und Zuhörer, ihre Unzufriedenheit an der Urne auszudrücken. Buhen über den Präsidenten helfe nicht, Stimmen dagegen schon. Während einer halbstündigen Rede greift der frühere Präsident dessen Iran-Krieg, Zölle und Selbstbereicherung an, ohne ihn namentlich zu nennen. Mit Spott kommentiert Obama den Goldglanz im Weissen Haus und den Handelskonflikt mit Kanada. Der Text verweist dabei auch auf die Schweizer Zölle: Seit August 2025 seien zunächst 39 Prozent erhoben worden, inzwischen 12,5 Prozent, mehr als für die EU. Obama sieht das Land nicht nur wirtschaftlich, sondern moralisch aus dem Gleichgewicht. Lügen, Betrügen und Mobbing an der Spitze verhinderten eine Erneuerung. Er erinnert an Werte wie Verlässlichkeit, Hilfsbereitschaft und Freude in der Familie und zitiert Martin Luther King. Trotz einer nicht makellosen Bilanz erscheint Obama als Stimme eines liberalen, sozialen Amerika.

insideparadeplatz.ch

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