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Oktober: Der Monat der Unruhe und des Gedenkens

Frutiglaender
Oktober: Der Monat der Unruhe und des Gedenkens

Themen: Kultur/Feuilleton, Krieg&Frieden

Regionen: International, Europa

Der Oktober trägt seinen Namen aus dem Lateinischen, obwohl er nach der römischen Kalenderreform von 153 v. Chr. vom achten zum zehnten Monat wurde. Historische Hochzeiten wie jene Isabellas von Kastilien mit Ferdinand von Aragón 1469 oder die Vermählung des bayerischen Kronprinzen Ludwig 1810, aus der das Oktoberfest hervorging, prägen seine Erinnerung. Zugleich bündeln sich Gedenktage: Franz von Assisi starb in der Nacht vom 3. auf den 4. Oktober 1226, Deutschland begeht am 3. Oktober die Wiedervereinigung, Österreich erinnert am 26. Oktober an die 1955 erklärte immerwährende Neutralität. Kriegerische Zäsuren reichen von der nach julianischem Kalender benannten Oktoberrevolution bis zum Jom-Kippur-Krieg von 1973 und dem Hamas-Angriff auf Israel vom 7. Oktober 2023. Der Reformationstag verweist auf Luthers Schreiben mit den 95 Thesen am 31. Oktober 1517; Halloween verbindet den Monatsabschluss mit irisch-keltischen Totenbräuchen.

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