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Parkplatz-Massaker unter Zürcher Hardbrücke

Inside Paradeplatz
Parkplatz-Massaker unter Zürcher Hardbrücke

Themen: CH-Politik, Leben

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Die Stadt Zürich entfernt unter der Hardbrücke einen ganzen Streifen alter Parkplätze und stellt auf der gegenüberliegenden Seite von Schräg- auf Längsparkplätze um. Insgesamt verschwinden dadurch 180 Abstellplätze. An ihrer Stelle sollen Cafés und Shops die Betonfläche unter der Brücke zu einem urban belebten Ort machen. Parkieren war dort lange fast gratis möglich; später erhöhte die Stadt die Gebühren ab der dritten Stunde stark. Der Beitrag wertet den Umbau als besonders umfassenden Parkplatzabbau der rotgrün geprägten Stadtpolitik. Er verweist zugleich auf die frühere Abstimmung, bei der die SVP mit dem Slogan gegen Millionen für eine «Goldigi Schiissi» erfolgreich war und danach eine kioskfreie Asphaltfläche blieb. Die politische Rechte hofft nun auf die Parkplatz-Initiative vom 14. Juni. Diese verlangt, dass für jeden aufgehobenen Parkplatz Ersatz im gleichen Quartier geschaffen wird. Der Beitrag beurteilt ihre Erfolgsaussichten skeptisch und kontrastiert Autos mit der städtischen Förderung von Lastenvelos.

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