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Pour l’industrie suisse de la défense, le cadre légal actuel n’offre que deux choix: délocaliser ou fermer

letemps.ch
Pour l’industrie suisse de la défense, le cadre légal actuel n’offre que deux choix: délocaliser ou fermer

Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik, Krieg&Frieden

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Vertreter der Schweizer Rüstungsindustrie warnen vor einer existenziellen Belastung durch den geltenden Rechtsrahmen für Kriegsmaterialexporte. An einem Forum des Groupe romand pour le matériel de défense et de sécurité in Yverdon forderten sie vor der Abstimmung vom 29. November flexiblere Regeln. Die im Dezember 2025 vom Parlament verabschiedete Reform des Kriegsmaterialexportrechts sieht Ausnahmen für Lieferungen an Konfliktparteien und für Wiederausfuhren vor. Für die Branche geht es nach eigenen Angaben nicht nur um wirtschaftliches Überleben, sondern auch um Sicherheit und Souveränität. Die Schweizer Ausfuhren von Rüstungsgütern stiegen 2025 um 43 Prozent auf 948,2 Millionen Franken. Von Januar bis September 2026 erreichten sie 735,8 Millionen Franken, 16,39 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum.

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