Themen: CH-Politik, Gesellschaft
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Ein ganzjähriges Betretungsverbot für Hunde am rechten Sihlufer der Zürcher Allmend Brunau löst Widerstand aus. Polizeivorsteherin Karin Rykart präsentierte die Verfügung zwei Wochen nach fünf öffentlichen Sitzungen zum Nutzungskonzept. Das Verbot soll laut Begründung Sauberkeit erhalten und ein friedliches Miteinander fördern. Hündeler kritisieren, die in Gesprächen und bei einer Begehung diskutierten Kompromisse seien in der Regelung nicht berücksichtigt worden. Johann Widmer, SVP-Gemeinderat für Höngg und Wipkingen, vertritt die Hundehalter und fordert den stillen Rückzug der Verordnung sowie neue Gespräche über eine geeignetere Lösung. Er wirft der Projektleitung und Rykart vor, die Betroffenen getäuscht zu haben. Als mögliche politische Mittel nennt Widmer eine Besetzung des Geländes und zahlreiche Beschwerden. Die Stadt verweist auf die laufende 30-tägige Frist; Grün Stadt Zürich will laut Medienstelle bis Mitte der folgenden Woche Stellung nehmen.