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Skandal im Armee-Departement

Inside Paradeplatz
Skandal im Armee-Departement

Themen: CH-Politik, Technologie

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Armasuisse hat laut dem Beitrag wiederholt die Liquidierung oder Verschrottung funktionsfähiger Waffensysteme veranlasst. Genannt werden Panzerhaubitzen M109, Kampfpanzer 87 Leopard 2, Schützenpanzer Spz 63/89 M-113 A1, Mirage-III-RS-Aufklärer, Bloodhound-BL-64-Lenkwaffen sowie fast sämtliche Festungswerke. Darunter befanden sich Festungsminenwerfer 1959 und die Festungskanone 93 L52 BISON. Der Beitrag wertet diese Schritte als Abrüstung, die die Schweiz ohne schwere Waffen verteidigungsunfähig gemacht habe. Als Ersatz beschaffte Armasuisse die israelische Drohne Elbit Hermes 900, das US-Kampfflugzeug F-35A und das Luftverteidigungssystem Patriot. Die Eigenschaften der Drohne werden für Schweizer Bedürfnisse als ungenügend beurteilt. Bei den F-35A wird eine Verzögerung erwartet, weshalb die 30 F/A-18C/D länger genutzt werden sollen. Auch Patriot könnte wegen verzögerter Lieferung bald veraltet sein. Gefordert wird eine genaue Untersuchung der Liquidierungen und Beschaffungen.

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