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SVP-Frau unerwünscht? Jetzt spricht Vroni Thalmann

Zentralplus
SVP-Frau unerwünscht? Jetzt spricht Vroni Thalmann

Themen: Neutralität, Demokratie, Partei-Politik

Regionen: Schweiz, Zentralschweiz

Die Universität Luzern hat die Raumzusage für ein Podium über Kriegsmaterialexporte und das Schweizer Neutralitätsrecht zwei Tage nach Vertragsunterzeichnung zurückgezogen. Vorgesehen war ein Gespräch zwischen der Luzerner SVP-Nationalrätin Vroni Thalmann und dem Theologen Thomas Wallimann-Sasaki, organisiert von der Bewegung für Neutralität Bene Swiss. Thalmann bezeichnet die Absage als überraschend und sagt, ihr sei kein konkreter Grund genannt worden. Mitorganisator Marcel Helfenstein vermutet Sicherheitsbedenken und kritisiert die Entscheidung als feige; er fragt, welches Signal sie für die freie Meinungsäusserung setze. Die Universität erklärt, die Absage beruhe auf einem internen Missverständnis. Dass sie von der Fachstelle Sicherheit verschickt worden sei, erlaube keine Schlüsse auf die Gründe. Bei externen Raumvermietungen würden institutionelle und organisatorische Aspekte geprüft, nähere Angaben zum Fall macht die Hochschule nicht. Das Podium soll nun im Pfarreisaal St. Leodegar stattfinden.

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