Themen: Iran Krieg, Krieg&Frieden, Geopolitik
Regionen: International, Westasien, Nordamerika
Donald Trump könnte laut dem Sender MS NOW die Angriffe auf Iran am 4. November, einen Tag nach den US-Zwischenwahlen, wieder aufnehmen. Quellen zufolge informierten die USA die Golfstaaten, sich darauf vorzubereiten. Axios zitiert zudem einen US-Vertreter, wonach Trump nach einer republikanischen Wahlniederlage eher eine Militäraktion anordnen könnte. Innerhalb seiner Regierung bestehen unterschiedliche Positionen: Aussenminister Marco Rubio und Pentagonchef Pete Hegseth zweifeln an einem Abkommen mit dem gegenwärtigen iranischen Regime. Vizepräsident JD Vance sowie die Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner wollen Verhandlungen wieder aufnehmen. Finanzminister Scott Bessent plädiert dafür, dem wirtschaftlichen Druck Zeit zu geben. Katar bemüht sich um eine Einigung. Die Gespräche scheitern bislang an gegensätzlichen Forderungen: Washington verlangt iranische Zugeständnisse im Nuklearbereich, Teheran die Aufhebung der US-Blockade und die Freigabe eingefrorener Gelder.