Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

Un ancien du renseignement français analyse la situation en France: «La principale difficulté est le caractère volatil d’une partie de la contestation»

letemps.ch
Un ancien du renseignement français analyse la situation en France: «La principale difficulté est le caractère volatil d’une partie de la contestation»

Themen: Innen-Politik, Gesellschaft

Regionen: International, Europa

Emmanuel Macron hat nach einer Reise in die Golfstaaten die französischen Nachrichtendienste in den Élysée-Palast einbestellt. Ihnen wird vorgeworfen, die Mobilisierung vom 17. Oktober nicht ausreichend vorausgesehen zu haben. Besonders im Fokus steht der territorial tätige Polizeidienst Renseignement territorial, der in allen Départements präsent ist und soziale Bewegungen, radikalen Islamismus sowie die extreme Rechte beobachtet. Innenminister Laurent Nuñez räumte ein, die Ereignisse seien unterschätzt worden. Am Vortag der Demonstrationen hatten die Dienste landesweit mit 100'000 bis 170'000 Teilnehmenden gerechnet; tatsächlich beteiligten sich mindestens 550'000 Personen. Ein pensionierter ehemaliger Offizier des Dienstes erklärt, die Aufgabe bestehe darin, Risiken bei grossen Versammlungen möglichst früh einzuschätzen. In der Woche vor einer Demonstration nähmen Mitarbeitende offiziell Kontakt mit den Organisatoren auf und ermittelten für Städte oder Regionen erwartete Teilnehmerzahlen.

www.letemps.ch

Zum Originalartikel