Themen: CH-Politik, Technologie, Klima&Energie
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Bürgerliche Parteien, Wirtschaftsverbände und Quartiervereine aus beiden Basel wollen den Rheintunnel wieder in der Schweizer Verkehrsplanung verankern. Anlass ist die bevorstehende Vernehmlassung zur Botschaft 2027, welche grosse Infrastrukturvorhaben der kommenden zwei Jahrzehnte festlegen soll. Bundesrat Albert Rösti will den Rheintunnel nach dessen Ablehnung im Autobahnausbaupaket von 2024 erneut aufnehmen. Die Handelskammer beider Basel verlangt deshalb ein gemeinsames Bekenntnis der Kantonsregierungen und Lobbying in Bern. Linke Parteien bekämpfen das Vorhaben weiterhin; auch eine Petition gegen das Projekt liegt vor. Besonders in Basel und Birsfelden fiel die Ablehnung 2024 deutlich aus. Um die Akzeptanz vor Ort zu erhöhen, fordert die Allianz bessere Baustellenplanung, Ersatzgrünflächen für die während des Baus beanspruchte Dreirosenanlage und eine Überdachung der Osttangente im Bereich Gellert. Diese soll Lärm mindern und die Stadtteile St. Alban und Breite besser verbinden.