Themen: CH-Politik, Kultur
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Martin Neukom könnte als erster Präsident der Zürcher Kantonsregierung nicht in der Ahnengalerie beim Walcheturm vertreten sein. Sein Präsidialjahr endete im April, doch eine geplante Enthüllung eines Porträts des Winterthurers fand bisher nicht statt. Neukom hatte drei Gemälde in Auftrag gegeben, die ihn laut Beitrag bis heute beschäftigen. Die Kosten von 20’000 Franken habe er selber getragen und nicht der Staatskasse belastet. Wo sich eines der ausgewählten Bilder befindet, ist nicht bekannt. Sein Departement erklärt auf Anfrage, alles sei offen; ein neuer Auftrag sei bislang nicht ausgeschrieben worden. Im kommenden April stehen Regierungsratswahlen an. Der Beitrag verweist auf das Porträt der früheren deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, für das diese mehr als 20 Sitzungen absolvierte, und stellt Neukoms zeitliche Kapazität für ein entsprechendes Bild infrage.