Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen, Umwelt
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Die Stadt Bern rechnet für Planung und Infrastruktur der Überbauung Viererfeld neu mit Kosten von 280 Millionen Franken statt der 2023 bewilligten rund 200 Millionen. Das Quartier zwischen Länggasse und Äusserer Enge soll rund 1140 Wohnungen für etwa 3000 Menschen umfassen. Ein Nachkredit des Stadtrats dürfte nötig werden; darüber soll voraussichtlich im Sommer 2027 entschieden werden. 24 Millionen Franken entfallen auf die Sanierung von mit PFAS belastetem Boden. Ein stark belasteter Teil muss verbrannt, die Schlacke in Spezialdeponien in Holland entsorgt werden; allein dies kostet gut 18 Millionen Franken. Weitere mindestens 35 Millionen Franken veranschlagt der Gemeinderat für komplexe partizipative Planung, Klimaanpassungen wie Starkregenvorsorge und den Stadtteilpark. Teuerung und die Mehrwertsteuererhöhung schlagen mit 21 Millionen Franken zu Buche. Die PFAS-Sanierung soll im Herbst 2027 beginnen. Für den bisher ab 2030 geplanten Baubeginn der Wohnbauten gibt es keine neue Angabe.