Themen: Demokratie, Gesellschaft, Ungleichheit
Regionen: International, Nordamerika
Robert Reich fordert dazu auf, sich trotz Angst, Trauer und politischem Zynismus weiterhin zu informieren und zu engagieren. Das Meiden von Nachrichten oder die Annahme, man könne ohnehin nichts verändern, seien keine Antworten. Reich kritisiert Trumps Kriegspolitik im Nahen Osten, Zölle, die Stärkung von Monopolen, innenpolitische Polizeimassnahmen, Unterstützung für Ölkonzerne sowie die Ablehnung von Wind- und Solarenergie. Diese Politik belaste Menschen, Umwelt und soziale Gerechtigkeit. Der frühere US-Arbeitsminister warnt davor, dass wohlhabende Geldgeber und Oligarchen von Resignation profitierten. Er selbst kanalisiere seine Wut in aktiven Widerstand, publiziere täglich Beiträge sowie Videos, Filme und Podcasts und wolle damit anderen Werkzeuge anbieten. Hoffnung gebe ihm insbesondere der enge Kontakt zu jungen Aktivistinnen und Aktivisten, deren Einsatz für Demokratie und soziale Gerechtigkeit ihn motiviere.