Themen: CH-Politik, Leben, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Zürich will den Anteil gemeinnütziger Mietwohnungen bis 2050 auf einen Drittel steigern; derzeit liegt er inklusive Stiftung PWG bei rund 27 Prozent. Der Gemeinderat bewilligte für 2026 deshalb 600 Millionen Franken für Liegenschaftenkäufe, 100 Millionen mehr als vom Stadtrat beantragt. Bis Mitte Oktober kaufte die Stadt jedoch nach bekannten Zahlen Liegenschaften für rund 100 Millionen Franken, darunter zwölf Mehrfamilienhäuser in Seebach für 78 Millionen. Für 2027 sind noch 150 Millionen budgetiert, während PWG und SEW zusätzlich rund 125 Millionen Franken Kapital erhalten. Von 2022 bis 2025 erwarb die Stadt 47 Liegenschaften für 1,3 Milliarden Franken. Finanz- und Liegenschaftsvorsteher Daniel Leupi müsse zugleich ein erwartetes Defizit von 407 Millionen Franken verantworten und in den teuren Bodenmarkt investieren. Der Beitrag kritisiert die Zuständigkeiten über fünf Departemente und fordert ein eigenes Wohnungsdepartement oder als Übergang die Verlagerung der Liegenschaften ins Präsidialdepartement von Raphael Golta.