Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Die ALG-CSP-Fraktion verlangt mit einer Motion, dass die Stadt Zug ihren Einwohnerinnen und Einwohnern jährlich 500 Franken auszahlt, sofern der Überschuss des Vorjahres die Finanzierung erlaubt. Patrick Steinle reichte den Vorstoss im Namen der Fraktion ein. Auslöser ist ein Ertragsüberschuss von 98,3 Millionen Franken, den die Stadt im vergangenen Jahr erzielt hat. Die Auszahlung wäre ausdrücklich nicht garantiert, sondern an die jeweilige Finanzlage gebunden. Die Fraktion will damit frühere Vorschläge für zweckgebundene Entlastungen ablösen, etwa Vergünstigungen im öffentlichen Verkehr, bei Kulturinstitutionen oder bei Parkgebühren. Eine direkte Gutschrift sei einfacher umsetzbar und lasse den Begünstigten die freie Wahl, wofür sie das Geld verwenden wollen. Die Motion nennt weder die nötige Höhe eines Überschusses noch konkrete Gesamtkosten oder Details zur administrativen Umsetzung.