Themen: Partei-Politik, Demokratie
Regionen: International, Nordamerika
Die Demokraten haben bei den US-Zwischenwahlen laut dem Kommentar sowohl das Repräsentantenhaus als auch den Senat erobert und damit Präsident Donald Trump eine schwere politische Niederlage zugefügt. Besonders symbolträchtig seien die demokratischen Siege in Texas, wo James Talarico einen republikanischen Senatssitz gewonnen und Gina Hinojosa Gouverneur Greg Abbott abgelöst habe. In Georgia wurde erstmals eine schwarze Gouverneurin gewählt, Michigan entsendet mit Abdul el-Sayed den ersten muslimischen Senator nach Washington. Umfragen zufolge missbilligten viele Wählerinnen und Wähler vor allem das wirtschaftspolitische Handeln des Weissen Hauses: Trotz eines Wachstums von über drei Prozent profitierten hauptsächlich Wohlhabende. Die Demokraten hätten zudem Teile der Arbeiterschaft zurückgewonnen. Als zweites Hauptanliegen nannten Befragte die Demokratie. Der Kommentar verweist auf Kritik an Trumps Umgang mit demokratischen Institutionen und an den Einsätzen der Migrationspolizei ICE. Mit den Kongressmehrheiten könnten die Demokraten die Regierung stärker kontrollieren, während Trump weiterhin erheblichen politischen Einfluss behalte.