Themen: Demokratie, Innen-Politik
Regionen: International, Nordamerika
Die Trump-Regierung hat in Alaska vorsorglich gegen einen möglichen demokratischen Sieg im umkämpften Senatsrennen geklagt. Das Justizministerium verlangt von einem Bundesgericht, Resultate nicht zu zertifizieren, falls sie durch die Namensgleichheit zweier Kandidaten namens Dan Sullivan beeinflusst sein könnten. Neben dem republikanischen Amtsinhaber Dan S. Sullivan kandidiert Dan J. Sullivan, den die Republikaner erfolglos von der Wahl ausschliessen lassen wollten. Der Oberste Gerichtshof Alaskas entschied im Juni, dass er kandidieren darf. Im Fall einer Niederlage des Amtsinhabers sollen die Wahlbehörden prüfen, ob dessen Namensvetter ihm unter dem in Alaska geltenden Präferenzwahlsystem entscheidende Stimmen entzog. In den Umfragen liegt die demokratische Kandidatin Mary Peltola, eine frühere indigene Stammesrichterin, knapp vor Sullivan. Die Verfassung überträgt die Organisation auch bundesstaatlicher Wahlen dem Kongress und den Bundesstaaten.