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Ermotti torna a ribadire: decisione del Consiglio degli Stati «molto preoccupante»

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Ermotti torna a ribadire: decisione del Consiglio degli Stati «molto preoccupante»

Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Der Ständerat hat strengere Eigenkapitalregeln für systemrelevante Banken beschlossen. UBS soll ihre ausländischen Tochtergesellschaften zu 90 Prozent mit hartem Kernkapital der Klasse CET1 absichern. Der Entwurf wird nun im Nationalrat behandelt. UBS-Chef Sergio Ermotti bezeichnete den Entscheid bei der Präsentation der Quartalszahlen als sehr besorgniserregend. Das Vorhaben schaffe kein ausgewogenes Verhältnis zwischen Finanzstabilität, Schutz der Steuerzahlenden und Wettbewerbsfähigkeit der Bank. Die in der Schweiz bereits besonders strengen Anforderungen würden unverhältnismässig verschärft; Einwände der grossen Mehrheit der Teilnehmenden an der Vernehmlassung würden ignoriert. Ermotti verwies zudem auf die Notübernahme der Credit Suisse durch UBS im März 2023. Die Vorschriften könnten Ende 2027 oder 2028 in Kraft treten und schrittweise über mehrere Jahre umgesetzt werden. Mit den Ergebnissen zum vierten Quartal will UBS im Februar 2027 ihre mittelfristigen Finanzpläne sowie den Ausblick für 2028 und 2029 aktualisieren.

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