Themen: CH-Politik, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Finanzdirektor Anton Lauber erwartet für Basel-Landschaft 2027 ein Defizit von 14 Millionen Franken in der Erfolgsrechnung. Gegenüber dem Budget 2026 soll der Aufwand um 62 Millionen Franken oder 1,8 Prozent steigen, insbesondere wegen höherer Kosten für Gesundheit, Sonderschulung und Staatspersonal. Der Ertrag soll zugleich um 94 Millionen Franken oder 2,8 Prozent wachsen. Bei den natürlichen Personen werden 125 Millionen Franken zusätzliche Steuereinnahmen erwartet. Für 2028 prognostiziert die Regierung ein Defizit von 29 Millionen Franken. Ab 2029 soll die Rechnung mit 22 Millionen Franken wieder positiv ausfallen, 2030 mit 135 Millionen. Dann entfällt auch die Abtragung des Pensionskassen-Bilanzfehlbetrags. Ziel ist, Nettoinvestitionen am Ende der Planungsperiode selbst zu finanzieren. Bis dahin steigt die Verschuldung weiter. Als Risiken nennt die Regierung unter anderem Initiativen der Wirtschaftskammer sowie Umverteilungsbegehren von SVP und Gemeinden.