Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

Müssen wir die Alpen und Städte evakuieren?

Sichtweisen Schweiz
Müssen wir die Alpen und Städte evakuieren?

Themen: Gesundheit, Wissenschaft, Klima&Energie

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt, International, Südostasien

Nach dem Erdbeben und Tsunami vom 11. März 2011 mussten nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima rund 90'000 Menschen evakuiert werden; weitere 60'000 zogen aus Angst vor Strahlung weg. Das anfangs betroffene Gebiet umfasste etwa 1200 Quadratkilometer, 2025 galten noch rund 300 Quadratkilometer als schwer rückkehrbar. Der Beitrag verweist auf Untersuchungen von UNSCEAR und WHO, wonach keine messbaren gesundheitlichen Folgen der Strahlung erwartet würden. Für Bewohner der Kernzone wird bei lebenslangem Verbleib eine zusätzliche Dosis von etwa 0,150 Sv geschätzt, zusammen mit natürlicher Strahlung etwa 0,35 Sv. Dies entspreche ungefähr der durchschnittlichen natürlichen Lebensdosis in der Schweiz. Die LNT-Hypothese unterstelle dennoch Risiken auch bei kleinsten Dosen. Der Autor betont Todesfälle und Belastungen durch Evakuierungen, besonders bei älteren und kranken Menschen. Er vergleicht natürliche Strahlung in Alpenregionen sowie die gesundheitlichen Risiken von Feinstaub in Städten mit den japanischen Evakuationsgrenzen und fordert eine stärker vergleichende Risikokommunikation.

Sichtweisen Schweiz

Zum Originalartikel