Themen: Neutralität, Krieg&Frieden
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Marianne Bürkli aus Bronschhofen SG bezeichnet die Neutralität als Friedensprojekt und fordert die Annahme der Neutralitätsinitiative. Angesichts eskalierender Konflikte brauche es eine neutrale Schweiz, die vermitteln könne. Sie verbindet die immerwährende Neutralität des Landes eng mit der Arbeit des Roten Kreuzes. Das Rote Kreuz helfe seit 1863 bei Konflikten, Erdbeben und Hungersnöten und sei das einzige Hilfswerk, das überall und jederzeit tätig sein könne, so die Autorin. Seine Zeichen – das Rotkreuzwappen und das Schweizer Wappen mit weissem Kreuz auf rotem Grund – seien weltweit bekannt. Die Neutralität ermögliche die Zulassung der Organisation in allen Ländern und damit Hilfe für Menschen in Kriegs- und Katastrophengebieten. Diese Hilfe gebe Betroffenen Hoffnung und stärke ihren Glauben an Mitmenschlichkeit. Bürkli warnt, ohne Schweizer Neutralität könne dieses humanitäre Werk untergehen; sie dürfe daher nicht fahrlässig aufgegeben werden.