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Ohne Mario Fehr geht es eine Spur besser

PS Zeitung
Ohne Mario Fehr geht es eine Spur besser

Themen: CH-Politik, Innen-Politik, Partei-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Mario Fehr will nach 16 Amtsjahren erneut für den Zürcher Regierungsrat kandidieren und im ersten Jahr das Regierungspräsidium übernehmen. Die Einschätzung würdigt seine Erfahrung, sein politisches Handwerk sowie seinen Einsatz für Personal und Ressourcen der Kantonspolizei, etwa bei häuslicher Gewalt. Zugleich wird ihm Betriebsblindheit gegenüber Polizeifehlern vorgeworfen. Als Beispiel gilt seine frühe Zuschreibung eines islamistischen Motivs beim Messerstecher von Winterthur, obwohl die Aufklärung noch lief. Kritisiert wird auch sein Vorgehen beim Polizeigesetz: Statt Kompromisse mit linken Kritiker:innen zu suchen, habe er auf Konfrontation und eine Volksabstimmung gesetzt. Bei Asyl- und Sozialfragen werden ihm teils sachliche Positionen zugestanden, sein Auftreten gegenüber Bundesrat Beat Jans und gegenüber Ukrainer:innen jedoch beanstandet. Für die Regierungsratswahl gelten Martin Neukom, Natalie Rickli, Fehr, Priska Seiler, Andri Silberschmidt und Martin Hübscher als besonders aussichtsreich; um einen weiteren Sitz konkurrieren unter anderem Nicolas Galladé, Martin Huber und Philipp Kutter.

www.pszeitung.ch

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