Themen: Innen-Politik, Gesundheit
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit beschlagnahmte bei zwei Kontrollen in der Nordwestschweiz mehr als zwei Tonnen unverzollte und ungekühlt transportierte Lebensmittel. Am 17. Oktober stoppten Beamte um 2.30 Uhr in Ederswiler im Kanton Jura ein aus Frankreich eingereistes Auto mit jurassischen Kennzeichen. Darin fanden sie 162 Kilogramm Pouletfleisch, 258 Kilogramm Pommes frites, 128 Kilogramm Fladenbrot und zehn Kilogramm Mehl. Die zwei Schweizer Insassen, 34 und 27 Jahre alt, zahlten mehrere tausend Franken Zoll und Busse; die verderblichen Waren wurden eingezogen. Kurz vor 5 Uhr kontrollierte eine zweite Patrouille in Pratteln einen aus Deutschland eingereisten Lieferwagen mit lokalen Kontrollschildern. Die beiden 20-jährigen französischen Insassen transportierten 1,5 Tonnen Pommes frites und 632 Kilogramm Fladenbrot ohne Kühlung und ohne entrichtete Einfuhrabgaben. Der Lieferwagen war zudem um 930 Kilogramm überladen. Weil sie Zoll und Busse von über 10'000 Franken nicht zahlen konnten, wurde das Fahrzeug beschlagnahmt.