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Sistema ferroviario a rischio

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Sistema ferroviario a rischio

Themen: CH-Politik, Technologie

Regionen: Schweiz, Tessin

Lorenzo Quadri, Nationalrat der Lega dei Ticinesi, kritisiert ein geplantes Abkommen mit der EU, das aus seiner Sicht auch den Schienenverkehr öffnen würde. Ausländische Bahnunternehmen könnten die Schweizer Infrastruktur künftig ohne Zusammenarbeit mit den SBB nutzen. Weil Trassen begrenzt seien, drohe nach seiner Darstellung, dass innerschweizerische Verbindungen zugunsten internationaler Züge eingeschränkt würden. Im Streitfall über die Vergabe einer Trasse könnte laut Quadri der Europäische Gerichtshof entscheiden. Er verweist auf frühere Warnungen des SBB-Chefs, wonach bereits eine Marktöffnung von 20 Prozent den Taktfahrplan gefährden könne. Zudem argumentiert er, ausländische Gesellschaften profitierten von milliardenschweren Investitionen der Eidgenossenschaft, ohne sich an den Kosten zu beteiligen. Verspätungen aus dem Ausland könnten sich stärker auf das empfindliche Schweizer Anschlusssystem übertragen. Für 2025 nennt er eine Pünktlichkeit von 94,1 Prozent schweizweit und 92,1 Prozent im Tessin.

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