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Die Neutralität im Frutigland

Frutiglaender
Die Neutralität im Frutigland

Themen: Neutralität, CH-Politik, Partei-Politik

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Die Neutralitätsinitiative dürfte im Frutigland nach Einschätzung des Politikwissenschaftlers Marc Bühlmann auf Zustimmung stossen. Der Direktor von Année Politique Suisse verweist auf Erfahrungen aus früheren Abstimmungen und auf die jährliche ETH-Sicherheitsstudie, nach der über 80 Prozent Neutralität wichtig finden. Was Neutralität konkret bedeute und wie sie im Initiativtext verstanden werde, sei für viele jedoch nicht klar und politisch umstritten. Die Abstimmungswerbung vermittle ein einfaches Bild von Frieden und «kein Krieg», während die Vorlage auch technische Fragen enthalte. Die Gegnerschaft warnt laut Bühlmann insbesondere davor, dass eine enge Definition der Neutralität der Schweiz Flexibilität nehme. Im Kandertal dürfte die starke Stellung der SVP das Stimmverhalten beeinflussen. Bei komplexen Vorlagen orientierten sich viele Menschen an der Partei, der sie vertrauten. Einen besonderen militärischen oder infrastrukturellen Bezug der Region zur Initiative gebe es nicht.

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