Erneut propalästinensischer Protest https://www.tachles.ch/artikel/news/erneut-propalaestinensischer-protest
Eine propalästinensische Kundgebung fand eine Woche nach einem vorherigen Protest erneut statt.
Eine propalästinensische Kundgebung fand eine Woche nach einem vorherigen Protest erneut statt.
Der Verteidigungsexperte und Warschau-Korrespondent Christophe Tymowski diskutiert in einer Live-Veranstaltung aus der polnischen Hauptstadt seine Analysen dazu, wie Polen den Krieg ernst nimmt, und beantwortet Fragen des Publikums.
Eine Aktivistin kritisiert nach der Palästina-Demonstration vom 29. August in Basel den Polizeieinsatz und das Theater Basel. Sie berichtet, rund 200 Menschen seien über sieben Stunden eingekesselt worden; die Behördenvorwürfe gegen den Protest weist sie zurück.
Junge Grüne fordern den Ausschluss Israels. Weitere Meldungen betreffen schwere Bombenlieferungen, den Stopp von Rückholflügen durch den Likud und eine Umfrage zu extremen Siedlern, die viele Befragte als Terroristen bezeichnen.
Hans Bieri und René Roca zeichnen die Entwicklung der Schweizer Neutralität seit 1648 nach. Sie fordern, sie als immerwährende bewaffnete Neutralität in der Verfassung zu verankern, und kritisieren eine stärkere Anbindung an EU und Nato.
Serbien bestattete Ratko Mladić in Belgrad mit militärischen Ehren. Der wegen Völkermords und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilte frühere bosnisch-serbische Kommandant starb im Haager Gefängnis; die EU kritisierte seine Verherrlichung scharf.
Die SVP beschwört mit der Neutralitätsinitiative eine Schweiz, die sich aus fremden Kriegen heraushält. Der Beitrag stellt dieses Friedensversprechen dem Spannungsverhältnis gegenüber, dass die Schweiz zugleich Waffen liefert.
Zehntausende schwere Bomben sollen geliefert werden, während der Likud Rückholflüge vor einer Wahl stoppen will. Eine Umfrage misst Zustimmung zur Einstufung extremer Siedler als Terroristen; Filmschaffende solidarisieren sich.
Rüstungsexporte stehen vor Gericht. Filmschaffende solidarisieren sich; weitere Meldungen betreffen Israel, die Macklemore-Affäre, Baal, Exil auf Brettern, Europas Erzähler, einen Nobelpreisträger und Israels Skandalminister sowie verschiedene kulturelle und politische Themen.
Gewalttätige Angriffe israelischer Siedler im Westjordanland lösen öffentliche Verurteilungen aus. Der Kommentar bezweifelt jedoch einen Kurswechsel der israelischen Regierung und wertet die Reaktionen als Schutz des internationalen Ansehens statt als wirksame Gegenmassnahmen.
Zum 25. Jahrestag von 9/11 erinnert der Beitrag an die europäische Nato-Beteiligung im Afghanistan-Krieg. Er stellt Fragen zur Rolle Saudiarabiens und kritisiert, dass die USA ihre damaligen Verbündeten heute als Trittbrettfahrer bezeichnen.
Israelische Soldatinnen und Soldaten berichten nach Einsätzen in Gaza, im Westjordanland und im Libanon von PTSD, Schuld und moralischen Verletzungen. Betroffene schildern Tötungen von Zivilisten und eine zögerliche Anerkennung psychischer Folgen durch das Verteidigungsministerium.
Die Neutralitätsinitiative verklärt nach Ansicht des Autors die Schweizer Vergangenheit. Beispiele aus Weltkrieg und Kaltem Krieg zeigten, dass der Bundesrat Neutralität wiederholt flexibel und opportunistisch handhabte, um Versorgung, Sicherheit und staatliche Handlungsfähigkeit zu sichern.
Sergej Netschajew, Russlands Botschafter in Deutschland, steht im Mittelpunkt eines empfohlenen einstündigen Interviews. Herausgeber Christian Müller lobt dessen historische Einordnung seit dem Zweiten Weltkrieg und weist den Vorwurf russischer Propaganda zurück.
Die AfD erzielt bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt fast 44 Prozent. Der Kommentar verbindet das Resultat mit Kritik an deutscher Russlandpolitik, Aufrüstung und den Reaktionen auf Vorfälle in Leipzig sowie mit der SOZ-Konferenz in Bischkek.
Ein Kommentar warnt vor einem möglichen russischen Angriff auf Europa innerhalb zweier Jahre und kritisiert die Schweiz als militärisch wehrlos. Politik und Bevölkerung hätten den Verteidigungswillen verloren, während die Finanzierung eines Armeeaufbaus blockiert werde.
Sanktionen treffen laut einer Bilanz vor allem die Bevölkerung sanktionierter Staaten, während Regime meist an der Macht bleiben. Beispiele von Kuba bis Iran und Russland sollen zeigen, dass wirtschaftliche Schäden politische Ziele wie Regimewechsel selten erreichen.
Hunderte protestierten in Berlin gegen die geplante Schliessung des Russischen Hauses und weiterer russischer Einrichtungen. BSW-Vertreter und Kulturschaffende kritisierten den Abbruch kultureller Kontakte mit Russland und warnten vor wachsender Konfrontation im Ukrainekrieg.
Irans Regime überstand den Krieg mit den USA und den Tod Ali Chameneis, bleibt aber politisch und wirtschaftlich verwundbar. Die alte Sicherheitselite festigt ihre Stellung, während Repression, Sanktionen und gesellschaftliche Entfremdung eine stabile Nachkriegsordnung erschweren.
SRF und Tamedia berichteten laut Kritik beim Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig zunächst ohne das russische Dementi. Deutschland legte keine konkrete Beweiskette vor; die Urheberschaft bleibt ungeklärt. Der Kommentar fordert bei schweren Vorwürfen die Darstellung beider Seiten.
Die SVP-Neutralitätsinitiative würde Sanktionen gegen kriegführende Staaten erschweren und die Schweizer Aussenpolitik einschränken. Der Historiker Tobias Kaestli warnt, strikte Neutralität schütze nicht vor Aggression, sondern könne die politische und militärische Isolation der Schweiz verstärken.
Hamas bereitet interne Wahlen in Gaza vor und will an den palästinensischen Parlamentswahlen vom 28. November 2026 teilnehmen. Gespräche über Gazas Nachkriegsordnung betreffen Verwaltung, Wiederaufbau, Entwaffnung und Rückzug Israels; zentrale Fragen bleiben offen.
SVP-Nationalrat Franz Grüter unterstützt die Neutralitätsinitiative und fordert eine strikt ausgelegte Schweizer Neutralität. Sie soll Sanktionen ausser bei Uno-Vorgaben untersagen, Bündnisbeitritte ausschliessen und die Vermittlerrolle der Schweiz in Konflikten stärken.
Ein Beitrag widerspricht der Einschätzung, ein Weltkrieg stehe unmittelbar bevor.