Chronisches Werden https://bka.ch/a/chronisches-werden
Gritli Faulhaber arbeitet sowohl in grossen als auch in kleinen Formaten.
Gritli Faulhaber arbeitet sowohl in grossen als auch in kleinen Formaten.
KI-Unternehmen wie Anthropic und OpenAI fordern stärkere staatliche Regeln, nachdem Sicherheitsberichte auf Missbrauchsversuche etwa für Biowaffen verweisen. Zugleich bleibt offen, ob die Konzerne Risiken wirksam selbst begrenzen oder ihre Gefährlichkeit vermarkten.
Der Verband der Schweizer Studierendenschaften und Open Access Schweiz verlangen kostenlosen digitalen Zugang zu Pflichtliteratur sowie ein zwingendes Zweitveröffentlichungsrecht. Sie warnen, dass bereits 500 Franken Zusatzkosten pro Semester Studienabbrüche auslösen können.
Grenzüberschreitende Kulturprojekte stossen trotz ihres internationalen Anspruchs auf praktische Hindernisse und Risiken. Eine Recherche untersucht, weshalb Kunst nicht immer ungehindert über Staatsgrenzen hinweg arbeiten kann.
Der Filmemacher Beat Oswald erhält den Thurgauer Kulturpreis in der Aula seiner ehemaligen Schule. Die Vergabefeier wird dadurch zu einem überraschend familiären Anlass.
Das Schweizer SENS-System verarbeitete 2025 rund 104’751 Tonnen Elektrogeräte. Es entfernt Schadstoffe, gewinnt im Schnitt 75 Prozent der Materialien zurück und wird über vorgezogene Recyclingbeiträge finanziert; Reparatur und Weitergabe sollen dem Recycling vorausgehen.
Julian Zehnder aus Turbenthal gewinnt mit der Maximalpunktzahl von 35 Punkten das Zürcher Knabenschiessen 2026. Der 15-Jährige erhält 5000 Franken; Melina Schiele erreicht mit 34 Punkten den zweiten Rang.
Eine Wochenkarikatur fragt, wer Alain Berset zu Fall bringen will. Eine weitere behandelt Jean-Luc Addors Sicherheitslösung. Eine Analyse bewertet die deutliche Ablehnung von Tierversuchen als klar gerechtfertigt und verdient.
Berlin verschärft den Schutz vor möblierten Zeitmieten und plant einen Jugendcheck für Gesetze. Brandenburg erprobt insektenfreundliches Bahnhofslicht, Bayern führt eine dritte Sportstunde ein. Zudem werden Krebsfrüherkennung mit Hunden und kostenlose Haarschnitte vorgestellt.
Die Berliner Exile Talks bringen ab Herbst 2026 Medienschaffende und Aktivistinnen aus Bahrain, Sudan, Äthiopien, Ägypten und Kaschmir zusammen. Gespräche thematisieren Exil, Repression, Pressefreiheit, Konflikte und die Arbeit kritischer Stimmen.
Annemasse zieht Menschen mit der Hoffnung auf Schweizer Löhne an, doch Arbeitslosigkeit, hohe Mieten und fehlende soziale Absicherung führen manche in Obdachlosigkeit. Die Reportage begleitet Betroffene und zeigt die Folgen des grenzüberschreitenden Arbeitsmarkts.
Die Berner Zeichnerin Melanie Carolin Wigger erzählt im Comic «Vincent» von einer Freundschaft, die durch Demenz auf die Probe gestellt wird. Für das Werk recherchierte sie in einem Demenzheim und untersucht mit analogen Zeichnungen Verlust, Fürsorge und Beziehungen.
Ein Blechschaden hat für einen Luzerner gravierende Folgen: Trotz eines Freispruchs verliert der Lenker wegen eines Fehlers seines Anwalts für vier Jahre. Der Fall beleuchtet die Folgen verpasster rechtlicher Schritte.
Die Stadt Luzern prüft einen sechsten Treffpunkt von Vicino Luzern für ältere Menschen. Der Verein bietet Unterstützung bei Alltagsfragen, Beratung und Begegnungsmöglichkeiten im Quartier, damit Seniorinnen und Senioren möglichst lange selbstständig zuhause leben können.
Die F-35-Beschaffung mit höheren Kosten und weniger Flugzeugen erschüttert laut Kommentar das Vertrauen in Bundesrat, Verwaltung und Parlament. Gefordert wird eine Parlamentarische Untersuchungskommission mit erweiterten Befugnissen zur vollständigen Aufklärung.
Der frühere F-35-Projektleiter Darko Savic wechselte kurz nach seinem Austritt aus dem VBS zu Pilatus. Der Beitrag kritisiert den Wechsel als Drehtüreffekt und fordert wirksame Karenzzeiten für Spitzenbeamte.
Die Deutsche Umwelthilfe kritisiert, dass fast alle grossen Autohersteller PFAS-haltige Kältemittel einsetzen. CO₂-Anlagen gelten als serienreife Alternative, werden aber bislang nur begrenzt verbaut, obwohl TFA-Emissionen weiter steigen dürften.
Christian Campiche kritisiert in einer polemischen Selbstbefragung europäische Konsum- und Umweltmoral. Er verbindet den Boykott russischen Gases, teurere Energie, Aufrüstung und Kriegsschäden mit Zweifeln an Klimapolitik, politischer Gefolgschaft und dem Glauben an künstliche Intelligenz.
Am Zürcher Knabenschiessen kämpfen 15 Jugendliche um den Titel. Julian Zehnder aus Turbenthal erzielte als Einziger 35 Punkte. Die Stadtpolizei stoppte zudem ein Konzert beim Restaurant Schützenruh, weil für den Festbetrieb neben dem Gelände eine Bewilligung fehlte.
Das Haus zur Glocke in Steckborn zeigt ab 19. September «Die leisen Unterschiede». Fünf Kunstschaffende aus der Schweiz und Thailand untersuchen mit Installationen, Zeichnungen, Bildern, Text und Ton Wahrnehmung, Strukturen und feine Differenzen.
Sarah Elena Müllers «Unwucht» folgt der Ich-Erzählerin Alice. Der Roman wird als Taumel zweier «Halbkatzen» angekündigt und rückt eine subjektive literarische Perspektive ins Zentrum.
Im Asset Management der Zürcher Kantonalbank soll ein kürzlich eingestellter Vertriebskader wegen eines Konflikts wieder gegangen sein. Zudem stehen Vorwürfe im Raum, die Bank fördere eigene ETFs über Private-Banking-Kunden.
Die LGT vermarktet ihren 25 Milliarden Franken schweren Princely Fund mit dem Namen von Prinz Maximilian. Laut Bericht zahlen Privatkunden dafür drei bis vier Prozent Gebühren; Berater sollen für Platzierungen Boni erhalten.
Nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmen liegen Schwedens linken Parteien drei Sitze vor dem rechten Block. Die Schwedendemokraten verlieren elf Sitze; das endgültige Resultat und die Regierungsbildung bleiben offen.