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Dolfi Müller nimmt drei Zuger Vorstellungen vom goldenen Kalb und den politischen Glauben daran aufs Korn.
Dolfi Müller nimmt drei Zuger Vorstellungen vom goldenen Kalb und den politischen Glauben daran aufs Korn.
Der US-Schauspieler Denis O’Hare prägt seit Jahrzehnten Nebenrollen in Film und Serien. Eine Auswahl reicht von «True Blood», «Milk» und «Dallas Buyers Club» bis «American Horror Story» und der neuen Netflix-Mysteryserie «The Boroughs».
Die St.Galler Festspiel-Oper führt Verdis «Aida» 2026 im Haus statt auf dem Klosterplatz auf. Die Verlegung erweist sich als Glücksfall: Die Inszenierung gewinnt menschliche und musikalische Tiefe und setzt einen Triumphmarsch gegen den Krieg.
Die in Müllheim lebende Sprachkünstlerin Zsuzsanna Gahse hat am 27. Juni ihren 80. Geburtstag gefeiert. Seit 56 Jahren veröffentlicht sie literarische Texte, deren sprachkünstlerische Qualität besonders hervorgehoben wird.
Ein Archivtrack von 2004 verbindet Designkritik mit Kulturkritik. Er richtet sich gegen Maschinenware und plädiert für das gute, gebrauchte Ding.
Der Film «Cosmos» erzählt von einem Tier, das zwei Menschen zusammenführt, obwohl sie in ihrer Lebenswelt vieles voneinander trennt. Im Zentrum steht eine Annäherung an Endlichkeit.
Das Theater Konstanz verwandelt Büchners «Leonce und Lena» im Sommertheater auf dem Münsterplatz in eine Space Opera mit Aperol-Spritz-Party. Die Inszenierung wirkt jedoch überladen; mehr Büchner und weniger Brimborium hätten ihr gutgetan.
Das Museum Rosenegg in Kreuzlingen stellt mit der Frage nach Eigentum statt Herkunft seiner Objekte eine heikle Debatte ins Zentrum. Der Thurgaukler bewertet diese Strategie als riskant.
Ein Buch von Ralph Hug und Corinne Schatz untersucht St.Gallens Kunst, Stadtentwicklung und soziale Bewegungen der 1980er-Jahre. Es erinnert an Galerien, Kino- und Filmszenen sowie prägende und vergessene Kulturschaffende und hinterfragt die Einordnung dieser Zeit als Subkultur.
Der Historiker Carlo Ginzburg ist am 16. Juni 2026 in Bologna gestorben. Der Begründer der Mikrogeschichte zeigte anhand eng begrenzter Quellen, wie sich im Kleinen grössere historische Zusammenhänge erkennen lassen, und verband Forschung mit erzählerischem Zweifel.
Der Beitrag deutet Koranverse zur List als strategischen Leitfaden und erklärt damit Irans Vorgehen gegen Trump und Netanjahu. Die Blockade der Strasse von Hormoz habe eine weltweite Wirtschaftskrise ausgelöst und Trump zum Nachgeben gezwungen.
Tätowierungen stehen im Zentrum einer polemischen Zürcher Alltagsbetrachtung: Von Körpermotiven in einer Bar über einen Bankkunden bis zur tätowierten Serviceangestellten verbindet sie der Autor mit sozialer Abwertung, Fassadendenken und einem Gefühl von Ungepflegtheit.
Zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann erscheinen zahlreiche neue Bücher und Filme. Sie wollen überlieferte Bilder der Schriftstellerin aufbrechen und ihr Werk sowie ihre Biografie aus neuen Perspektiven betrachten.
Das Museum Rosenegg in Kreuzlingen stellt mit der Frage nach Eigentum statt Herkunft seiner Objekte eine heikle Debatte ins Zentrum. Der Thurgaukler bewertet diese Strategie als riskant.
Clive Davis ist verstorben. Die vorliegenden Angaben enthalten darüber hinaus lediglich weitere, nicht näher erläuterte Überschriften zu europäischen Erzählern, Nobelpreisträgern, Exil, israelischer Politik und aktuellen Spannungen auf der Arabischen Halbinsel.
Roséwein hat sich vom verschmähten Strandgetränk zum Symbol eines genussvollen Lebensstils entwickelt. Die Provence prägt ihn besonders: Neunzig Prozent ihrer Weinproduktion sind Rosés. Moderne Herstellungsverfahren sorgen für blasse Farbe, Säure und mineralische Noten.
Das Vorarlberger Landestheater zeigt Shakespeares «Ein Sommernachtstraum» als farbenreiche, bewegte Inszenierung. Zauber, rasche Rollenwechsel und ein drehbarer Wald prägen die Aufführung, in der Puck Liebespaare verwirrt und die Handwerkergruppe für ironische Momente sorgt.
Mario Martones Biopic «Fuori» folgt der italienischen Schriftstellerin Goliarda Sapienza nach ihrer Haft in Rebibbia. Valeria Golino spielt die verarmte Autorin, deren Freundschaften mit ehemaligen Mitinsassinnen, Schreiben und Widerstand gegen gesellschaftliche Enge den Film prägen.
Eine satirische Basler Kolumne nimmt den politischen Vorstoss für neue Atomkraftwerke aufs Korn. Cinzia fordert ein eigenes AKW, während Gespräche über staatliche Risiken, Endlagerkosten und mögliche Standorte wie Kaiseraugst die Debatte zuspitzen.
Vratislav Maňáks Buch «Mit Wittgenstein in der Schwulensauna» erkundet queere Saunen und Cruising-Orte in Mitteleuropa. Die literarische Reportage verbindet persönliche Erfahrungen mit Philosophie und Geschichte und untersucht, wie Blicke, Gesten und Anonymität Kommunikation ohne Sprache prägen.
Mischa Käser und ein Ensemble bringen mit «Elf Söhne» einen Kafka-Text als Musiktheater auf die Bühne. Die Produktion ist Teil der Musikfestwoche Meiringen und rückt Kafkas Humor ins Zentrum.
Die St.Galler Inszenierung von Verdis «Aida» legt den Fokus auf Krieg, Nationalismus und deren Opfer. Amber R. Monroe und Libby Sokolowski überzeugen als rivalisierende, musikalisch eng verbundene Aida und Amneris in einem Opernabend mit starken leisen Momenten.
Beim Wettbewerb für ein Wohnhaus in Bern-Ausserholligen gingen die Preise an auswärtige Teams. Eine polemische Kritik nimmt dies zum Anlass, die Berner Wohnbaukultur, lokale Büros und die Dominanz von Zürich und Basel zu hinterfragen.
Ein Kommentar wirft der NZZ vor, seit 2025 wiederholt einen Börsencrash vorherzusagen, obwohl S&P 500, Euro Stoxx 50 und SMI neue Höchststände erreicht hätten. Kritisiert wird auch ein gleichzeitiger Rat, stärker in Aktien zu investieren.