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Rund 4,4 Prozent der Erwachsenen in Europa besitzen Kryptowährungen. Sie sind im Durchschnitt jünger, häufiger männlich und finanziell aktiver als die Gesamtbevölkerung.
Rund 4,4 Prozent der Erwachsenen in Europa besitzen Kryptowährungen. Sie sind im Durchschnitt jünger, häufiger männlich und finanziell aktiver als die Gesamtbevölkerung.
Drag-Künstlerinnen in Armenien, Georgien und Aserbaidschan behaupten sich gegen Queerfeindlichkeit, Repression und Polizeirazzien. Mit Auftritten, nationalen kulturellen Motiven und Sichtbarkeit schaffen sie trotz fehlender Schutzrechte und gefährlicher Bedingungen Räume für LGBTQ+-Menschen.
Die EU empfing fünf Taliban-Vertreter in Brüssel, um mögliche Abschiebungen afghanischer Staatsangehöriger zu erörtern. Gespräche betreffen Identifizierung und Reisedokumente; sie folgen Forderungen nach einem EU-weiten Rückführungsmechanismus nach Afghanistan.
Der 17-jährige Brite Alexander Browder wurde von Russland sanktioniert, nachdem er die Kryptowährung A7A5 und ihre kirgisischen Unterstützer untersucht hatte. Seine Recherche floss in britische Sanktionen ein; A7A5 soll trotz EU-Verbot über 100 Milliarden Dollar umgesetzt haben.
Zwischen wohlhabenden und armen Quartieren europäischer Städte liegen bei der Lebenserwartung bis zu 20 Jahre. In Paris beträgt der Abstand acht Jahre. Einkommen, Wohnqualität, Umweltbelastung und Sparpolitik prägen die gesundheitliche Ungleichheit stärker als wenige Metrostationen.
Abrufbare Minibusse sollen abgelegene europäische Gemeinden besser an den öffentlichen Verkehr anbinden. In der Schweiz und in Prags Umland ergänzen sie abends und an Wochenenden reguläre Linien, senken die Autoabhängigkeit und sollen mit kleinen Fahrzeugen wirtschaftlich tragfähig werden.
Menschen sprechen laut einer US-Studie seit 2005 jährlich durchschnittlich 338 Wörter weniger pro Tag. Forschende führen dies auf digitale Kommunikation, Alleinleben und Homeoffice zurück und warnen vor Folgen für soziale Bindungen, emotionales Wohlbefinden und differenziertes Denken.
Nach Keir Starmers Rücktritt könnte Andy Burnham britischer Premier werden. Die Labour-Krise steht im Zeichen des Brexit: Umfragen zeigen wachsende EU-Nähe, während Handel, Lebenshaltungskosten und das Vertrauen in die USA belastet bleiben.
Ortona dei Marsi in den italienischen Apenninen erklärte den Ortsteil Aschi zur «Stadt der Wölfe», nachdem 23 Wölfe im Nationalpark vergiftet aufgefunden wurden. Die Gemeinde fordert Lösungen, welche Landwirtschaft und das Zusammenleben mit Wölfen, Bären und Wildtieren verbinden.
Dublins Fährhafen ist laut einer Analyse Europas schadstoffreichster Hafen: Fähren stossen dort 16-mal mehr Schwefeloxide aus als alle Autos der Stadt. Eine ab 2028 geltende Emissionskontrollzone im Nordostatlantik soll die SOx-Emissionen deutlich senken.
Die EU soll deutlich mehr Geld in demokratische Resilienz investieren, fordert Sophie Pornschlegel. Sie warnt vor US-finanzierter Unterstützung rechtsextremer Gruppen sowie Einflussoperationen Russlands und Chinas, während europäische Staaten Zivilgesellschaft und unabhängige Medien kürzten.
Die Fussball-Weltmeisterschaft macht Europas Begeisterung für Nationalteams sichtbar. Zugleich bestehen beim Fussball deutliche regionale Unterschiede, die über den gemeinsamen Turnierenthusiasmus hinausgehen.
Kriminelle Netzwerke verschieben und verbrennen in Europa illegal Abfälle, oft mit legalen Firmen als Deckmantel. Besonders betroffen ist Italiens Terra dei Fuochi. Giftige Belastungen verursachen Gesundheits- und Umweltschäden; Behörden und Gerichte erhöhen den Druck auf Italien.
Frankreichs Fête de la Musique bringt am 21. Juni jährlich rund 18'000 kostenlose Konzerte hervor. Die offene Feier erreicht Millionen Menschen, blieb ausserhalb Frankreichs aber meist punktuell. Eine Forscherin sieht europäisches Potenzial, sofern politische Akteure die Initiative tragen.
Britische Regierung plant, Kinder unter 16 Jahren innerhalb eines Jahres von sozialen Medien fernzuhalten. Der Vorstoss von Premier Keir Starmer steht im europäischen Kontext weiterer Bemühungen, den Zugang Minderjähriger zu Plattformen zu beschränken.
Die Slowakei erwägt, die Briefwahl für ihre Diaspora abzuschaffen, während Ungarn Auslandswähler unterschiedlich behandelt. Kritiker sehen darin parteipolitisch motivierte Hürden. Die Regeln für Stimmen aus dem Ausland prägen zunehmend politische Teilhabe und nationale Zugehörigkeit.
Die EU ringt um fast zwei Billionen Euro für 2028 bis 2034. Nettozahler verlangen Kürzungen, während viele Staaten Agrar- und Regionalhilfen schützen wollen. Mehr Mittel für Wirtschaft, Energie und Verteidigung verschärfen den Konflikt.
Europa erzielt besonders wegweisende Forschung in Agrarwissenschaften, Neurowissenschaften und klinischer Medizin. Diese wissenschaftliche Stärke hat auch der Pharmaindustrie genutzt.
Neue EU-Fluggastrechte verpflichten Airlines ab Sommer 2027 zu einem kostenlosen Handgepäckstück pro Ticket. Weitere Gebühren sollen wegfallen, etwa für Namenskorrekturen oder Sitzplätze neben Kindern. Die Entschädigung bei Verspätungen bleibt grundsätzlich bestehen, Ausnahmen werden erweitert.
Belgiens Pensionsreform erhöht die nötigen Arbeitstage pro Beitragsjahr und trifft Frauen mit früheren Care-Unterbrüchen besonders. Ihr Rentenrückstand beträgt bereits durchschnittlich 459 Euro monatlich; Frauenorganisationen kritisieren die rückwirkende Anwendung der Regeln.
Irische Tonerde aus dem russisch kontrollierten Werk Aughinish gelangt legal nach Russland und soll über einen Händler Rüstungsfirmen erreichen. Weil EU-Sanktionen Exporte nicht verbieten, prüft Irland nun auch die Eigentumsverhältnisse bei Rusal.
KI-generierte Abschiedsvideos für in der Ukraine gefallene russische Soldaten verbreiten sich seit Mitte 2025 in sozialen Netzwerken. Angehörige nutzen sie zur Trauerbewältigung, während Anbieter daraus ein Geschäft mit Preisen von 1'500 bis 15'000 Rubel machen.
Seit der Covid-19-Pandemie ist Fernarbeit stärker etabliert. Für Menschen mit Behinderungen eröffnet die wachsende Akzeptanz flexibler Arbeitsformen neue Möglichkeiten.
Frankreich und Deutschland beenden das FCAS-Projekt für ein europäisches Kampfflugzeug der sechsten Generation. Der auf 100 Milliarden Euro geschätzte Plan scheiterte vor allem am Machtkampf zwischen Dassault und Airbus und legt Europas zersplitterte Rüstungsbeschaffung offen.