Das, was nicht hätte passieren dürfen https://www.republik.ch/2026/10/24/das-was-nicht-haette-passieren-duerfen
Ich war 17, als ich einen sexuellen Übergriff überlebte.
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Ich war 17, als ich einen sexuellen Übergriff überlebte.
Unsere Autorin hat eine Vergewaltigung überlebt.
Die Waadtländer Forscherin und Autorin Joanne Chassot untersucht nach ihrer Brustkrebserkrankung die gesellschaftlichen Erzählungen über Krebs. Sie kritisiert, dass das Bild einer lösbaren Krankheit die Zeit danach und politische Dimensionen der Gesundheit ausblendet.
Die SVP gerät bei der Nachfolge des zurücktretenden Bundesrats Guy Parmelin in Kritik: Mehrere konkurrierende Kandidaturen schwächen Céline Amaudruz. Die Kandidaturen aus Bern, dem Wallis, Solothurn, Zug und dem Tessin werfen Fragen zur regionalen Vertretung auf.
Nach der angekündigten Einstellung des feministischen Magazins «Emma» kritisiert Martina Meier Beiträge von SRF, WDR und 3sat. Sie wirft interviewten Expertinnen unbelegte Urteile über Alice Schwarzer sowie fehlerhafte Aussagen zu Feminismus und Geschlecht vor.
Mit einer Motion fordern Mossi Nembrini und Merlo ein unabhängiges kantonales Whistleblowing-System. Meldungen sollen ohne Angst möglich sein und wirksam geschützt werden. Sie stellen zur Diskussion, ob bestehende Meldepflichten, Verfahren und Schutzvorkehrungen genügen.
Sophia Rodriguez und Teresa Vittucci setzen sich in «Anger Angels» im Zürcher Tanzhaus nackt und performativ mit weiblicher Objektifizierung auseinander. Die Inszenierung konfrontiert erotische Männerfantasien mit Langeweile, Mimik und der Frage nach feministischer Selbstermächtigung.
Zehn Gemeinden im Zürcher Oberland veranstalten im Aktionsmonat gegen Rassismus rund 50 Anlässe. Der neue Verein IG Aktionen gegen Rassismus bündelt Bildungs- und Sensibilisierungsarbeit, besonders für junge Menschen, mit Ausstellungen, Filmvorführungen, Workshops und Theater.
Zürcher Frauenhäuser, Beratungsstellen und Präventionsangebote sind überlastet, einzelne Schutzsuchende werden abgewiesen. Vor der Demonstration gegen Femizide fordern sie mehr Schutzplätze, Personal und kantonsübergreifende Massnahmen. Die Polizei rückt im Kanton täglich rund 20 Mal wegen häusliche
Die Soroptimist Gstaad-Saanenland laden am Sonntag, 22. November, zu einer Filmmatinée im Ciné-Theater Gstaad ein. Gezeigt wird «La Maison des Femmes», ein Film über Zusammenhalt, Hoffnung und neue Chancen.
Die Romande Emilie gab ihren Beruf als Sozialpädagogin nach der Geburt ihres Sohnes auf. Unregelmässige Arbeitszeiten, Erwartungen an sie als Mutter und der Wunsch nach mehr Zeit fürs Kind führten zu mehreren Teilzeitjobs im Dienstleistungssektor.
Die Società Navigazione Lago di Lugano weist einen Zusammenhang zwischen der Entlassung einer Mitarbeiterin und deren Anzeige wegen mutmasslicher sexueller Belästigung zurück. Nach einem Entscheid des Pretore wurde die Frau wieder eingestellt.
Die an der HEAD ausgebildeten Regisseurinnen Christelle Jornod und Amélie Bargetzi begleiten vier Walliserinnen bei der Bergjagd. Ihr Film zeigt Frauen, die eine ländliche Tradition in einem stark männlich und sexistisch geprägten Umfeld ausüben.
Ein Tessiner Pretore ordnet die vorläufige Wiedereinstellung einer SNL-Mitarbeiterin an, die sexuelle Belästigung gemeldet hatte. Die Kündigung könnte laut Entscheid eine Vergeltungsmassnahme sein. SNL hat Rekurs eingelegt und muss Schutzmassnahmen umsetzen.
Eine Autorin reflektiert über Demonstrationen, feministische Bewegungen und die Weitergabe politischen Engagements. Ihren Kindern will sie weder Aktivismus noch eine Weltanschauung vererben, sondern Wissen und kritisches Denken, damit sie ihren eigenen Weg wählen können.
Das Stadion von Getafe trug bis 2023 den Namen des ehemaligen spanischen Stürmers Alfonso Pérez. Nach einer sexistischen Äusserung veranlassten der Klub und der Gemeinderat die Umbenennung. Pérez hatte 1993 mit Real Madrid Lugano aus dem Europacup der Cupsieger geworfen.
Die zweite Behindertensession in Bern verabschiedet 16 Petitionen für mehr politische Vertretung, Mobilität und Gleichberechtigung. Die Anliegen gehen an Parlament und Bundesrat. Weitere Meldungen betreffen Sexismus, Kinderarmut, LGBTQ-Rechte in Ungarn und partizipative Hilfsmittel.
Menschen mit Beeinträchtigungen haben an der Behindertensession im Bundeshaus Forderungen für mehr Inklusion erhoben. Die Tagung fand am Mittwoch statt und rückte die politische Teilhabe sowie Anliegen von Menschen mit Behinderungen in den Fokus.
Ab 1. Januar 2027 können Ehepaare in der Schweiz wieder einen offiziellen Doppelnamen mit oder ohne Bindestrich wählen. Die Parlamentsreform erweitert die Namenswahl und soll die Gleichstellung fördern; Kinder erhalten weiterhin nur den Namen eines Elternteils.
Die zweite Behindertensession verabschiedete 16 Petitionen für mehr Zugänglichkeit, Bildung, Arbeit und politische Teilhabe. Präsidentin Simone Leuenberger verlangte eine angemessene Vertretung von Menschen mit Behinderungen. Die Forderungen betreffen auch Wohnen, Kultur, Gesundheit und Recht.
SVP-Kantonsrat Christoph Marty verteidigt einen sexistischen und homophoben Facebook-Post zur Zürcher Polizei nach den Hardplatz-Ausschreitungen. Stadträtin Karin Rykart und Polizeikommandant Beat Oppliger verlangen eine Entschuldigung und Löschung; die kantonale SVP äussert sich nicht.
Die Zahl der Herz-Kreislauf-Toten in Deutschland ist gesunken. Polens Parlament beschloss Erleichterungen bei Schwangerschaftsabbrüchen, während die EU Reisenden höhere Erstattungsansprüche zugesteht. Weitere Meldungen betreffen ein digitales ÖV-Ticket, Wärmepumpen und menschliche Motivation.
Am 27. Oktober 2026 diskutieren vier Betriebsleiterinnen auf dem Biohof Zaugg in Iffwil über Frauen in der Landwirtschaft, Care und Agrarökologie. Die kostenlose Veranstaltung thematisiert ihre oft unterschätzte Arbeit sowie Beiträge zu Bodenfruchtbarkeit, Gesundheit und Klimaschutz.
Der Bundesrat will den Ausschluss von Menschen unter umfassender Beistandschaft von politischen Rechten auf Bundesebene aufheben. Die Vorlage setzt eine Motion des Nationalrats um; über kantonale und kommunale Rechte entscheiden weiterhin die Kantone. Die Vernehmlassung läuft bis 28. Januar 2027.