Alternative für Amerika https://www.republik.ch/2026/09/19/binswanger-mit-carney-gegen-die-afd-und-die-tech-apokalypse
Das Maga-Lager und das Silicon Valley sind begeistert von den deutschen Rechtsextremen.
Das Maga-Lager und das Silicon Valley sind begeistert von den deutschen Rechtsextremen.
Risiken für die Zukunft der Menschheit reichen laut dem Beitrag von unkontrollierter KI über künstliche Pandemien und Atomkrieg bis zu Klimakrisen. Besonders gefährlich seien schleichende Machtverluste durch wachsende Delegation an autonome Systeme und sich verstärkende Krisen.
Ein auf X verbreitetes Video mit angeblich zerschnittenen Berliner AfD-Briefwahlzetteln ist gefälscht. Fehlende Wahlscheine und Stimmzettel sowie abweichende Umschläge entlarven die Aufnahme; eine Expertin ordnet sie wahrscheinlich einer russischen Desinformationskampagne zu.
Ein gefälschter Tagesschau-Beitrag erfindet einen Streit zwischen Alice Weidel und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing, um eine dubiose Investitionsplattform zu bewerben. Hinweise auf den behaupteten Maischberger-Auftritt fehlen; der Link zeigt je nach Standort unterschiedliche Inhalte.
Salon5 bereitete Erstwählende in Greifswald mit Faktencheck-Workshops auf die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern vor. Jugendliche diskutierten Desinformation sowie Parteipositionen zu Kultur, Bildung und öffentlichem Verkehr und nannten Probleme bei Jugendkultur, Hitze und ÖV-Angebot.
Das neue Zürcher Polizeigesetz tritt am 1. Dezember trotz einer hängigen Beschwerde in Kraft. Es erweitert polizeiliche Befugnisse für Ermittlungen in Online-Foren und die KI-gestützte Auswertung von Personendaten auch ohne konkreten Tatverdacht.
Deutsche Digitalpolitikerinnen verlangen strengere Regeln für Smart Glasses von Meta und Ray-Ban. Sie bezweifeln, dass das LED-Aufnahmesignal ausreichend erkennbar ist, und fordern Verbote oder Schutzvorschriften für sensible Orte wie Saunen, Bäder und Gerichte.
LDP-Grossrat Olivier Battaglia will im Basler Grossen Rat eine Informatik-Kommission. Sie soll künftig IT-Geschäfte, Dateninfrastruktur und Cybersicherheit vorberaten, Kompetenzen bündeln und effizienteres Arbeiten ermöglichen. Auch SP, Grüne, GLP, Mitte und SVP haben den Vorstoss mitunterzeichnet.
Eine SEM-Auswertung erfasst bei Asylsuchenden aus dem Maghreb Beschuldigte in Strafverfahren, nicht Verurteilte. Medien deuteten die Daten teils als Beleg für «kriminelle» oder straffällige Personen. Nach einer Intervention änderte der Blick seinen Online-Titel.
Maschinelle Übersetzung erleichtert Kommunikation, kann aber die persönliche Begegnung mit fremden Sprachen verändern. Der Essay diskutiert, wie viel Fremdheit literarische Übersetzungen zulassen, welche Rolle Lesbarkeit spielt und weshalb automatisierte Systeme menschliches Lernen nicht ersetzen.
Die Ausstellung «Schattenwesen» im Fotomuseum Winterthur verbindet Geisterfotografie des 19. Jahrhunderts mit digitalen Phänomenen und KI. Sie untersucht manipulative Bildpraktiken, Gegenstrategien und die Frage, wie Menschen, Avatare und algorithmisch erzeugte Bilder unterscheidbar bleiben.
Joe träumt von einer KI, die Disposition, Produktion und schliesslich ihn selbst ersetzt. Im Büro zeigt sich Albert jedoch fehleranfällig und erzeugt Mehrarbeit. Trotzdem drängt Verwaltungsratspräsident Gerry darauf, den Einsatz künstlicher Intelligenz im Betrieb auszubauen.
Kantonspolizei Bern und Schweizer Armee haben in der Verbundsübung «Fides 26» den Einsatz bei hybriden Bedrohungen trainiert. Rund 1180 Angehörige übten Schutz kritischer Infrastruktur, Drohnenabwehr und Koordination. Die Sicherheitsdirektion meldet gute Zusammenarbeit, aber auch Schwachstellen.
Eine vermeintliche Anfrage eines New Yorker Verlags entpuppt sich für Sibylle Berg als KI-gestützter Betrugsversuch. Die Autorin warnt vor blindem Digitalisierungsoptimismus, automatisierten Waffensystemen und dem Verlust verlässlicher analoger Strukturen.
Die Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus hat einen frei zugänglichen Hate Speech Decoder mit 170 Einträgen lanciert. Das Online-Nachschlagewerk erklärt extremistische Codes und ihre Ideologien, warnt aber davor, scheinbar belastete Zeichen ohne Kontext zu deuten.
Huthi bedrängen den Welthandel, während KI-Firmen vor Risiken ihrer eigenen Technologie warnen. Kanada rückt näher an die EU. Das Nachrichtenbriefing verweist zudem auf Entwicklungen in Nahost, den USA, Kosovo, Schweden, Deutschland, der Türkei und Biel.
Eine Befragung von über 2200 Personen zeigt: Die Schweizer Bevölkerung bevorzugt für die Zukunft Natur, regionales Essen und Handwerk gegenüber KI im Alltag. Gleichzeitig finden garantierte Grundversorgung, Kreislaufwirtschaft, Eigenverantwortung und direkte Demokratie breite Zustimmung.
PwC soll laut Bloomberg die Boni halbieren. Während Steuer- und Revisionsgeschäft weiterlaufen, gerät das Consulting unter Druck: Kunden hinterfragen hohe Honorare und setzen zunehmend KI ein. Auch bei Deloitte häufen sich Berichte über Stellenabbau und gekürzte Boni.
Kryptokriminelle täuschten Revolut laut Financial Times über einen kompromittierten italienischen Mailserver und erhielten Kundendaten. Rund 680 Personen seien betroffen, vor allem aus der Schweiz und Frankreich. Die Täter fordern drei Millionen Dollar Lösegeld.
Helvetia rechnet nach dem August-Hagelschlag mit Kosten von 140 Millionen Franken. Trotz eines Halbjahresergebnisses von 630 Millionen vor fusionsbedingten Abschreibern soll der Versicherer den Stellenabbau im Backoffice beschleunigen und bündelt IT, KI und Transformation unter Sandra Hürlimann.
Ein als Arzt auftretender Darsteller bewirbt auf Instagram das Nahrungsergänzungsmittel «Wandelkraft» für Menschen mit Hashimoto. Recherchen zeigen, dass der Mann kein Mediziner ist, sondern auch in anderen Werbevideos verschiedene Rollen übernimmt.
Die Thurgauer Alparis GmbH bewirbt ihr Nahrungsergänzungsmittel Wandelkraft mit Fake-Ärzten, KI-generierten Profilen und unbelegten Heilsversprechen für Hashimoto-Betroffene. Ein Berner Endokrinologe hält den Nutzen für höchstwahrscheinlich null; die Aufsicht bleibt undurchsichtig.
Die App Taste Match erfasst über 100 Winterthurer Restaurants und empfiehlt sie mittels Bilderquiz und lernendem Algorithmus. Der Selbsttest lobt passende Vorschläge, vermisst jedoch Filter für Budget und Distanz. Kostenpflichtige Sichtbarkeit nutzen bislang wenige Lokale.
Die Republik beginnt ihr zehntes Geschäftsjahr mit einem finanziellen Polster. Die zusätzliche Reserve soll dem Medienunternehmen im neuen Geschäftsjahr Handlungsspielraum verschaffen.