Geschmackloser KI-Wahlkampf https://www.tachles.ch/artikel/news/geschmackloser-ki-wahlkampf
Netanyahu gerät wegen eines KI-Wahlvideos über Eisenkot unter Beschuss.
Netanyahu gerät wegen eines KI-Wahlvideos über Eisenkot unter Beschuss.
Frankreich führt für soziale Netzwerke eine Altersgrenze von 15 Jahren ein, während ein Pariser Gericht TotalEnergies zu mehr Klimatransparenz verpflichtet. Deutsche und US-Ermittler zerschlagen zudem einen grossen Phishing-Dienst mit mehr als 200 abgeschalteten Servern.
Gegen zwei Zürcher Stadtpolizist:innen laufen Strafverfahren: Ein Polizist soll vertrauliche Daten und Unfallfotos Bekannten gezeigt haben, eine Polizistin unterhielt eine Beziehung zu einem Straftäter. Kritik richtet sich gegen unzureichende technische Zugriffskontrollen.
Die Zyklus-App Flo gab über Jahre intime Gesundheits- und Verhaltensdaten an Google, Facebook und weitere Unternehmen weiter. Ein Vergleich von fast 60 Millionen Dollar entschädigt Nutzerinnen in den USA, während Verfahren in der Schweiz nicht bekannt sind.
China setzt auf KI, Robotik, Halbleiter, Kernfusion und Quantentechnologie, um Fachkräftemangel und Wachstumsschwäche zu bewältigen. Professor Christopher Mittelstaedt erklärt, wie die Kommunistische Partei Industrie, Kapital und Bildung steuert und warum die Rivalität mit den USA zunimmt.
Ein Video eines brennenden Mobilfunkmasts in Indien belegt keinen Protest gegen 5G. Die Aufnahme entstand 2018 in Goa, Jahre vor der öffentlichen 5G-Einführung. Hinweise sprechen für ein Feuer an einem Glasfaserkabel nach verbranntem Müll.
Die Zuger Kryptobank Amina meldet sinkende verwaltete Kundenvermögen auch im ersten Halbjahr 2026. CEO Franz Bergmüller verweist auf Markt- und Preisentwicklungen sowie höhere Netto-Neugelder. Ein Insider spricht von Entlassungen und einer Käufersuche, was die Bank bestreitet.
Frankreich verbietet laut Titel soziale Medien für unter 15-Jährige. Die verfügbaren Angaben enthalten keine Details zur Regelung, sondern weitere kurze Verweise auf israelische Politik, Siedler, Bombenlieferungen und Kulturthemen.
Papst Leo XIV. ruft zu einer «Zivilisation der Liebe» als Antwort auf Kriegsgefahren auf. Frieden verlange gerechte Strukturen, die Perspektive der Opfer, verantwortliche Sprache, Dialog und Diplomatie. Auch Cyberangriffe und KI-Kampagnen erforderten internationale Regeln und Schutzmassnahmen.
Ein Tiktok-Video mit angeblichen Hagelstürmen in München kombiniert drei alte, teils gespiegelte Aufnahmen aus Grossbritannien und den USA. Die Sequenzen zeigen Twickenham 2020 sowie Stürme in Florida und Iowa, nicht ein aktuelles Unwetter in Bayern.
Österreichs Medienförderung begünstigt grosse private Konzerne und erschwert kleinen, gemeinwohlorientierten Projekten den Zugang. Eine Studie schlägt transparentere Vergaben, eine unabhängige Kommission und Kriterien vor, die Medienvielfalt und demokratischen Nutzen stärker gewichten.
Eine Winterthurer KV-Lernende mit Notenschnitt von rund 5.0 bangt wegen einer unzulässigen KI-Nutzung an der schriftlichen Abschlussprüfung um ihr Fähigkeitszeugnis. Der Fall nährt Kritik an unklaren Regeln, ungleicher Vorbereitung und der neuen KV-Reform.
Donald Trump könnte laut dem Beitrag digitale Überwachung, republikanische Gesetzesänderungen und loyale Funktionäre nutzen, um die US-Zwischenwahlen im November zu beeinflussen. Eine mögliche Wahlniederlage berge Risiken für die demokratische Ordnung und internationale Sicherheit.
Deloitte-Mitarbeitende in Zürich erhielten laut Insiderangaben sehr tiefe oder keine Boni, während Partner weiterhin hohe Prämien bezogen. Die Beratungsbranche leidet unter einer Auftragsflaute und KI; im Bereich Financial Services sollen zudem rund zehn Stellen abgebaut worden sein.
Die SRG gerät trotz der klaren Ablehnung der Halbierungsinitiative im Frühling weiter unter Druck. Im Zentrum steht, wie Bundesrat Albert Rösti und weitere Akteure den öffentlich finanzierten Sender politisch in die Enge treiben.
Olesia Tytarenko ist Journalistin und Medienmanagerin. Sie wirkt als stellvertretende Chefredaktorin für Nachrichten bei Suspilne, dem ukrainischen öffentlich-rechtlichen Sender, und als ukrainische Redaktorin bei The European Correspondent.
Tetiana Zabashtanska verantwortet die ukrainische Ausgabe von The European Correspondent. Sie arbeitet als ukrainische Journalistin und Produzentin und war zuvor als Digitalredaktorin tätig.
Der Beitrag kritisiert westliche Medienberichte über Kuba als einseitig und verweist auf kubanische Ärzteteams, Pressefreiheitsrankings sowie alternative Medien. Er beschreibt US-Druck auf Staaten und Unternehmen als Teil einer Kampagne gegen Kuba.
Daniel Goldstein kritisiert in seiner Sprachkolumne unklare Formulierungen, fehlende Ortsangaben und unerklärte Fachbegriffe in Schweizer Medien. Er fragt, wie viel Spezialwissen Zeitungen voraussetzen dürfen, und warnt vor der Zumutung ständiger Nachschlagearbeit.
Guntmar Wolff erläuterte an einem Kaminfeuer-Event in Kandersteg den Wandel des «Frutigländer». Digitale Angebote und künstliche Intelligenz unterstützten die Regionalzeitung, doch für lokalen Journalismus blieben Menschen, ihre Geschichten und die Erwartungen des Publikums entscheidend.
Das AfD-Tool «Alternita Studio» erzeugt Propaganda mit KI und kennzeichnet Inhalte teils nicht. OpenAI und Google prüfen mögliche Regelverstösse. Auch Verstösse gegen die EU-KI-Verordnung stehen im Raum, doch die Bundesnetzagentur ist noch nicht handlungsfähig.
Cyberkriminelle überwiesen laut einer Baloise-Bank-Kundin innert kurzer Zeit rund 82’000 Franken an Empfänger im Ausland. Die Bank verweist auf korrekt autorisierte E-Banking-Zugänge und sieht keine Mitverantwortung; die Betroffene lässt den Fall nun erneut rechtlich prüfen.
Deutsche Verbände kritisieren die geplante Reform von Verfassungsschutz und BND. Der Entwurf erweitere IT-Eingriffe, Datenanalyse und operative Befugnisse, während Kontrolle und Schutz von Berufsgeheimnissen geschwächt würden. Ein Experte warnt zudem vor unklaren Grenzen bis hin zu Waffengewalt.
Eine auf Telegram und X verbreitete Behauptung über die angebliche Festnahme des Ökonomen Hans-Werner Sinn nach einer ZDF-Sendung ist frei erfunden. Das ZDF bestätigt weder eine Festnahme noch eine Flucht von Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing aus einem Studio.