🛋️ Die Nebenjobs der Politiker https://www.republik.ch/2026/09/13/republik-am-sonntag
«Die Nebenjobs der Politiker» ist als Thema einer Sonntagsausgabe angekündigt.
«Die Nebenjobs der Politiker» ist als Thema einer Sonntagsausgabe angekündigt.
Murat Yakin liess über einen Anwalt die Entfernung eines kritischen Beitrags verlangen. Der Kommentar verbindet dies mit Noah Okafors Rücktritt aus der Schweizer Nationalmannschaft und wirft dem Trainer einen autoritären Umgang mit missliebigen Spielern vor.
Darko Savic, früherer VBS-Beamter und heutiger Pilatus-Direktor, steht im Fokus des F-35-Debakels. Laut Berichten kannte er den Vertrag genau, während der Kampfjetkauf die Schweiz wegen möglicher Mehrkosten von bis zu zwei Milliarden Franken belastet.
KI verändert laut ETH-Professor Michael Siegenthaler die meisten Berufe, dürfte aber auch die Arbeitslosigkeit erhöhen. Besonders exponiert sind Tätigkeiten wie Programmieren, Schreiben, Übersetzen und Analysieren. Luzern setzt KI bereits in der kantonalen Verwaltung ein.
Das Kulturmuseum St.Gallen zeigt die Ausstellung «Stereotypes: Neanderthalerin». Die Schau widmet sich Steinzeitmenschen und verbindet wissenschaftliche Perspektiven mit einem spielerischen Zugang; die Gestaltung in Pink schlägt dabei eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Huthi-Milizen haben laut Bericht die jemenitische Insel Perim und die Hafenstadt Mokka besetzt. Über Perim könnten sie den Verkehr durch Bab al-Mandab Richtung Rotes Meer und Suezkanal beeinflussen, was den bereits gestiegenen Ölpreis weiter treiben könnte.
Der Konflikt zwischen Armeniens Regierung und Katholikos Karekin II. verbindet Westorientierung, den Verlust Berg-Karabachs und die Stellung der apostolischen Kirche. Ein Strafverfahren gegen das Kirchenoberhaupt verschärft den Streit über Säkularisierung und nationale Identität.
Raimund Orfeo Voigt erfüllt sich am Stadttheater mit «La traviata» einen lang gehegten Wunsch.
Das audiovisuelle Festival Susurrus in der Mülenenschlucht erkundet mit Klang, Visuals und Performances neue Beziehungen zwischen Mensch und Natur. Eröffnet wurde die zweite Ausgabe von der queeren Mapuche-Künstler:in Neyen Pailamilla.
Patrick Heer führt das Luzerner Roadhouse seit Oktober 2025 und will dessen Ruf als letzte Station einer langen Nacht verändern. Nach einem Umbau soll der Club mit neuen Ideen früher am Abend Gäste anziehen.
Die Berner Mezzosopranistin, Komponistin und Produzentin Stephanie Szanto präsentiert ihre vielfältige künstlerische Arbeit.
Zürich will die Zahl der Leihfahrzeuge ab 2027 von 7000 auf 3000 senken und feste Abstellstationen einführen. Der Autor verteidigt E-Trottinetts trotz Unfallrisiken, sieht sie als günstiges und vergnügliches Verkehrsmittel und kritisiert zusätzliche Restriktionen.
Nach der Niederlage in Sachsen-Anhalt wächst in der CDU die Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz. Vor Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin fürchten Parteiangehörige weitere Verluste und diskutieren offen über einen möglichen Kanzlerwechsel.
Der KI-Boom könnte nach historischen Mustern 2027 in einer Blase enden, argumentiert der Autor. Massive, teils schuldenfinanzierte Investitionen in Rechenzentren sowie hohe Bewertungen von OpenAI und Anthropic stellten die erwarteten Renditen infrage.
Das Theater an der Grenze in Kreuzlingen startet im Provisorium in die Saison 2026/27. Nach dem Tod von Co-Präsidentin Anna Rink und dem Wegfall des Kult-X sucht der ehrenamtliche Verein neue Spielorte und Kooperationen.
Der Beitrag verlangt für das Vertragspaket Schweiz–EU sachliche und ausgewogene Behördeninformation. Er überträgt den Grundsatz der informierten medizinischen Einwilligung auf politische Entscheide und kritisiert eine aus seiner Sicht einseitige bundesrätliche Kommunikation.
Der Verband Visenti fordert, die schulische Selektion bis zum Alter von 15 Jahren aufzuschieben. Der Autor kritisiert dies als ideologisch motiviert und warnt vor therapeutischen Ansprüchen, eingeschränkter Lehrfreiheit sowie einem Machtzuwachs der Schulleitungen.
Die Jungfreisinnigen wollen mit der Verwaltungsbremse das Wachstum der Personalausgaben beim Bund an den Schweizer Medianlohn koppeln. Die Initiative soll Stellenzuwachs, externe Berater und Bürokratie begrenzen, während ETH-Bereich und Berufsbildungs-Hochschule ausgenommen bleiben.
Beat Kappeler beschreibt den Wandel von Verbänden zu einem eng verflochtenen Komplex aus Verwaltung und NGOs. Er kritisiert Subventionen, wachsende Bürokratie und sprachpolitische Einflüsse und sieht darin eine Einschränkung offener politischer Auseinandersetzung.
Vier Zuger kandidieren bei den Kantonsratswahlen ohne Rückhalt etablierter Parteien. René Zimmermann tritt mit «Sunneblick 1291» an und kritisiert parteipolitische Zwänge. Die Kleingruppen «Sunneblick 1291» und «Bündnis für Offenheit und Transparenz» haben keine Onlinepräsenz.
Neue Studien bescheinigen Bewegung Nutzen bei Depressionen, Krebs und Lebenserwartung. Zugleich stärken höhere WNBA-Gehälter, ein geplantes Frauenstadion in Brighton und günstige kommunale Kurse die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit des Sports.
Roger de Weck sieht im AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt ein Zeichen eines deutschen Kulturkampfs. Die Schweiz bleibe dank direkter Demokratie widerstandsfähig, sei aber durch rechtsautoritäre Themenhoheit und einen opportunistischen bürgerlichen Mitteblock gefährdet.
Eine rund 70 Kilometer lange Velotour führt von Luzern über Hergiswil, Sarnen, Giswil und Sachseln nach Flüeli-Ranft. Die Route entlang von Seen und durch Obwalden verbindet sportliches Fahren mit historischen Bauten, Bergpanorama und dem Wohnhaus von Bruder Klaus.
Greenpeace hat bei Niedrigwasser im Rhein nahe Düsseldorf, Leverkusen und Krefeld deutlich erhöhte PFAS-Werte gemessen. PFOS lag mit bis zu 7,1 Nanogramm pro Liter weit über der deutschen Umweltqualitätsnorm von 0,65 Nanogramm.